Detoxpflege für die Haut

Fahl, müde und gestresst – als Ausscheidungsorgan leidet die Haut immer wieder unter Giftstoffen, und das sieht man ihr dann auch an. Darum ist es sinnvoll, eine Pflege zu verwenden, die sie in ihren Funktionen unterstützt, die freie Radikale bekämpft und die Schadstoffe eliminiert.

Unser Körper verfügt über die Gabe, uns unsere Sünden verzeihen zu lassen. Zu viel Alkohol, fettes oder süsses Essen? Manchmal sind es aber auch nur kleine schlechte Gewohnheiten wie der Konsum von Süssgetränken oder von Fertiggerichten, die nicht guttun. Die gute Nachricht: Wenn wir Giftstoffe beziehungsweise Produkte aufnehmen, die uns belasten, vermag unser Körper diese abzubauen und auszuscheiden – das gilt, wie sich von selbst versteht, allerdings bloss, wenn wir es mit den Lastern nicht übertreiben. Verschiedene Organe übernehmen diesen Part. So weit, so schön. Wenn die Haut in letzter Zeit zickt und sich schlecht anfühlt, dann liegt das möglicherweise genau an unserem körpereigenen Entgiftungsprozess. Dieser erfolgt schliesslich unter anderem über die Haut, weswegen diese oft auch als «dritte Niere» bezeichnet wird. Der Abtransport der Schadstoffe erfolgt via den Schweiss, der neben Wasser, Salz und Stoffwechselendprodukten sogar Endmetalle wie Quecksilber enthalten kann. Die Haut ist in dieser Funktion täglich gefordert, denn unsere Lebensweise bringt es mit sich, dass sich immer wieder ungebetene Gäste in unserem Körper aufhalten, die hinausspediert werden müssen.

Schadstoffe von aussen
Erschwerend für die Haut kommt hinzu, dass sie nicht nur Entgiftungsorgan ist, sondern auch Schutzschild. Wenn sich im Winter die Luftqualität aufgrund eines andauernden Hochnebels verschlechtert, dann ist es wiederum die Haut, die kontrolliert, dass möglichst alles, das uns schadet, draussen bleibt. Sonnenlicht tut zwar der Seele gut, wenn wir der grauen Glocke im Unterland indes entfliehen, um in den Bergen Sonnenlicht zu tanken, ist die Haut wiederum gestresst. Die trockene Kälte setzt ihr genauso zu wie die Sonnenstrahlen. Diese fördern nicht nur die Hautalterung und die Bildung von Krebs, wenn die Haut nicht genügend geschützt wird, sie haben auch den Effekt, dass sie sauerstoffhaltige Moleküle so aufspalten, dass sie ein Elektron verlieren. Die so mutierten Moleküle nennt man freie Radikale. Ein einzelnes Molekül ohne Elektron würde an sich keinen Schaden in der Haut anrichten, wenn solche Moleküle nicht die fatale Eigenschaft hätten, dass sie versuchen, das ihnen fehlende Elektron von anderen Molekülen zu bekommen. Das führt zu einer Kettenreaktion und zur Bildung von immer mehr freien Radikalen.

Störung der Hautfunktion
Auf der Suche nach Reaktionspartnern greifen die freien Radikale auch die Hautzellen an. Sie attackieren die Zellmembrane und stören die Funktionsfähigkeit der Zellen, indem sie ihnen Elektronen wegnehmen. Dabei können freie Radikale auch mit der DNA der Hautzellen reagieren, das Bindegewebe schädigen und die Hautalterung vorantreiben. Man kann sich gut vorstellen, dass dieser schädliche Prozess noch beschleunigt wird, wenn sich in der Haut Schadstoffe, die den Weg nach draussen nicht ganz geschafft haben, ablagern. Man sieht es der Haut in solchen Fällen an: Sie verliert an Elastizität und ist fahl.

Grosser Durst
Weil sie gestresst ist, vermag die Haut einer weiteren Funktion, nämlich die Feuchtigkeit in ihren Zellen zu bewahren, nicht mehr nachzukommen. Ihre Barriere wird durchlässig, was dazu führt, dass die Haut austrocknet. Was tun? Klarer Fall, auch die Haut braucht ein Detox-Programm. Dazu gehört natürlich, dass man zuerst auf seine Ernährung und genügend Schlaf achtet. Erstes führt dazu, dass der Körper weniger Schadstoffe abbauen muss, Letzteres dient der Regeneration der Haut. Diese Prozesse finden schliesslich nachts statt. Doch damit ist es nicht getan. Eine gute Pflege hilft der Haut, ihre Bestform wieder zu finden.

 

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Hautzellen entgiften
Was gehört zu einem effizienten Detox-Programm für die Haut? Ein Peeling, zuerst einmal. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen, sodass die Wirkstoffe in den Pflegeprodukten besser zu den Hautzellen, wo sie benötigt werden, gelangen. Zudem regt ein Peeling die Durchblutung an, was wiederum dem Abtransport der Schadstoffe dient. Den gleichen Effekt hat der Umstand, dass Peelings den Stoffwechsel in den Hautzellen ankurbeln. Allerdings gilt beim Peeling, dass mehr für einmal nicht mehr ist. Bei einer reifen Haut sollte das Peeling in der Regel einmal pro Woche angewendet werden, bei einer jungen, fettigen Haut zweimal die Woche, damit es verstopften Poren und damit der Bildung von Mitessern vorbeugen kann.

Gründlicher Putz für die Haut
Peelings stellen eine gute Reinigung dar, doch diese benötigt die Haut nicht nur einmal pro Woche, sondern zweimal täglich. Einerseits soll Make-up und Co entfernt werden, andererseits auch Schadstoffe. Zwar spediert der Körper, wie eingangs beschrieben, unerwünschte Gäste unter anderem auch via Schweiss nach draussen, doch dort bleiben sie liegen. Andererseits lagert sich auch Schmutzpartikel aus der Luft auf der Haut ab. Eine gute Reinigung ist gründlich, aber nie aggressiv, sie ist im Gegenteil sanft zur Haut. Klar ist, dass die Reinigung auf den Hauttyp angepasst werden sollte. Auf dem Markt gibt es verschiedene Produkte, es gibt Reinigungsschaum, -öl oder -milch. Übrigens: Weil der Körper häufig die Nacht nutzt, um Schadstoffe, die man tagsüber aufgenommen hat, wieder loszuwerden, ist eine Reinigung auch morgens ein Muss.

Hilfe gegen freie Radikale
Hochwertige Pflegeprodukte bekämpfen freie Radikale und helfen so mit, dass sie ihre schädliche Wirkung nicht entfalten können. Die Haut bleibt damit länger jung. Weiter pushen die Produkte den Stoffwechsel der Haut und tragen so zur Hautentgiftung bei. Wichtig ist die Stärkung der Hautbarriere, weil ein kontinuierlicher Feuchtigkeitsverlust die Haut stresst und schwächt. Das ist gerade dann wichtig, wenn der Körper auf die Dienste der «dritten Niere» zählt. Wenn der Schweiss allerlei Schadstoffe zur Haut führt, kann diese gereizt reagieren. Sie benötigt dann Pflegeprodukte, die sie beruhigen, die Entzündungen lindern und die Haut regenerieren. Eine empfindliche Haut benötigt gerade aktuell, wenn sie mit mehr Luftverschmutzung als sonst fertig werden muss und wenn der Körper auf sie als Entgiftungsorgan zählt, Unterstützung. Eine gute Pflege fördert in solchen Fällen nicht nur die Schönheit, sondern auch die Gesundheit. Denn wenn die Haut rissig wird, dann können Krankheitskeime in den Körper eindringen. Das sollte vermieden werden. Bei einer empfindlichen Haut ist es unter Umständen sinnvoll, wenn Sie sich in der Parfümerie Ihres Vertrauens beraten lassen.

Hilfe für gestresste Haut
Manchmal reicht das tägliche Pflegeprogramm aber nicht aus, benötigt die Haut eine zusätzliche Hilfe, weil sie sonst nicht mehr richtig zu funktionieren vermag. Masken geben der Haut ein Plus an Pflege, das ihr hilft, ihre Schutz- und Regenerationsprozesse wieder optimal ablaufen zu lassen. Ebenfalls ein Plus an Pflege bieten Seren, die gestresste Haut verwöhnen. Apropos verwöhnen: Manche Frauen fragen sich, ob ihre Haut nicht «faul» wird, wenn Pflegeprodukte sie regenerieren. Das ist nicht der Fall. Pflegeprodukte übernehmen keine Aufgaben der Haut, sondern helfen ihr, so zu funktionieren, wie sie soll. Und dass die Haut gut funktioniert, ist schliesslich für die Gesundheit wichtig. Nur wenn alle Organe – einschliesslich der Haut – gesund bleiben und den Körper tagtäglich entgiften, so wie es vorgesehen ist, bleiben wir gesund. Wer in die Schönheitspflege investiert, investiert also in die eigene Gesundheit.

 

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